15.12.2017 Körperscanner an allen Flughäfen
Körperscanner an allen FlughäfenNach einer Erklärung des Innenministeriums sollen an den deutschen Verkehrsflughäfen "sukzessive flächendeckend Sicherheitsscanner eingesetzt werden und die derzeit vorhandenen Metalldetektorschleusen ersetzen". So sollen an den hiesigen Flughäfen nach und nach überall die umstrittenen Körperscanner einziehen. An entsprechenden Verkehrspunkten sind derzeit insgesamt 213 Geräte der Hersteller L3-Communications sowie Rohde & Schwarz im Einsatz. Jedoch wird von der Regierung kein genauer Zeitplan für den weiteren Umstieg genannt.
13.12.2017 Bitcoin-Schatz im Müllberg
Bitcoin-Schatz im MüllbergSeit Bitcoin boomt und der Kurs rasant steigt, hoffen viele auf schnellen Reichtum. Bereits geschafft hätte es der Informatiker James Howells und wäre Bitcoin-Millionär, wenn seine Festplatte nicht auf einer Müllhalde liegen würde. Denn auf ihr sind die privaten Schlüssel für 7500 Bitcoins gespeichert, was zurzeit einem Wert von rund 100.000.000 Euro entsprechen würde. Doch da das Betreten des Müllberges streng verboten ist und man sich strafbar machten würde, dürfen Schatzsucher den Müllhaufen nicht umgraben. Natürlich könnte dies einen Indiana Jones nicht abhalten, sich auf die Suche nach dem verlorenen Bitcoin-Schatz zu machen.
12.12.2017 FDP gegen Vorratsdatenspeicherung und Facebook-Gesetz
FDP gegen Vorratsdatenspeicherung und Facebook-GesetzDie FDP-Bundestagsfraktion plant, einen Gesetzentwurf zur "Stärkung der Bürgerrechte" ins Parlament einzubringen. Damit gehen die Liberalen einen konkreten Schritt gegen die gesetzlichen Auflagen für Provider zur anlasslosen Vorratsdatenspeicherung und für Plattformbetreiber zum Löschen "offensichtlich strafbarer Inhalte". Nach Ansicht der FDP muss das Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung genauso weg wie das Netzwerkdurchsetzungsgesetz, die beide aus der Zeit der großen Koalition stammen. Das anlasslose Protokollieren von Nutzerspuren sei im Lichte der einschlägigen Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs(EuGH) klar "verfassungswidrig und europarechtswidrig". Auch die Vorschriften gegen Hass, Hetze und Falschmeldungen im Internet seien "verfassungsrechtlich mindestens zweifelhaft". Daher sollte der Gesetzgeber nicht abwarten, bis das Bundesverfassungsgericht die Gesetze möglicherweise angehe, sondern selbst tätig werden.
11.12.2017 YouTube bemüht sich für saubere Inhalte
YouTube bemüht sich für saubere InhalteDie Video-Plattform YouTube hat immer wieder mit Inhalten, die Gewalt und Extremismus verherrlichen zu kämpfen. Daher sollen nun 10.000 menschliche Kontrolleure und Künstliche Intelligenz dafür sorgen, die Seite sauber zu halten. Mittels der Technologie des maschinellen Lernens können Inhalte leichter gekennzeichnet und von Menschen nochmal überprüft werden. Auf diese Weise sollen seit Juni 150.000 Videos wegen gewalttätigem Extremismus gelöscht worden sein. Grund für die Aktion bei YouTube ist der Druck von Werbekunden, die ihre Anzeigen nicht in einem gewalttätigen oder hetzerischen Umfeld platzieren wollen.
08.12.2017 Facebook besteht auf "Hochladen eines klaren Fotos des Gesichts"
Facebook besteht auf Wenn ein Konto bei Facebook durch verdächtige Aktivitäten auffallen sollte, wird nun das "Hochladen eines klaren Fotos des Gesichts" verlangt. Laut Facebook werde das Bild nach der Überprüfung permanent von den Servern gelöscht. Das Vorgehen soll sicherstellen, dass auch tatsächlich die angegebene Person ein Konto aktiviert und während die Prüfung läuft können die Nutzer ihr Facebook-Konto auch nicht nutzen. Facebook will dadurch verhindern, dass nicht noch einmal wie während des US-Wahlkampfs vermutet,  russische Agenten amerikanische Nutzer imitieren und politische Beiträge auf Facebook verbreiten.